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Es ist geschafft, die Tour ist nun vorbei! Das klingt jetzt so, als wären wir glücklich darüber, weit gefehlt! Es hat wirklich viel Spaß gemacht und war eine großartige Erfahrung.
Schuld daran war unter anderem sicherlich die gute und harmonische Stimmung innerhalb unserer kleinen ‚Reisegruppe’. Wir waren insgesamt zu sechst unterwegs, wir als Band plus Soundmann HG und bei einigen Terminen half uns Till Minte am Schlagzeug aus, weil unser Janis arbeiten musste. Eigentlich hatten wir vor, direkt von unterwegs Bericht zu erstatten, allerdings kannten wir da den Zeitplan bzw. den Ablauf noch nicht und mussten feststellen, dass wir die Zeit einfach nicht hatten. Deswegen schreiben wir jetzt von zu Hause aus und schwelgen in Erinnerungen an die letzten Tage ;-) |
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29.09.2008 Zeche Carl / Essen (Lars) Nun war es also soweit, nach langer Vorbereitungszeit war der Tourbeginn gekommen. Und dieser sollte es auch sofort in sich haben, denn wir waren mit Haggard um 17 Uhr an der Zeche verabredet und alle außer mir mussten vorher noch arbeiten. Also in aller Eile die Klamotten aus dem Proberaum ins Auto und ab nach Essen. Zum Glück war die erste Venue nicht weit von unserer Heimatstadt Dortmund entfernt, so dass wir rechtzeitig ankamen. Haggard waren bereits mit einem riesigen Nightliner angekommen und begrüßten uns herzlich. Teilweise kannten wir die Musiker ja schon von den gemeinsamen Konzerten der letzten Jahre, aber auch die ‚Neulinge’ waren sehr nett zu uns.
Der Soundcheck zog sich insgesamt aufgrund technischer Probleme beim Monitoring sehr in die Länge, so dass die bereits zahlreich angereisten Leute unglücklicherweise lange vor der Tür warten mussten :( Die Zeche feierte an diesem Abend ihren Ausstand, da es vorläufig wohl der letzte Konzerttermin war. Sehr schade, ich habe dort viele gute Bands gesehen…
Das Konzert verlief trotz der technischen Kompromisse aus unserer Sicht gut, es kamen viele positive Reaktionen seitens des Publikums und so machten wir uns gegen 2:30 Uhr reichlich motiviert auf den Heimweg, um noch eine kurze Nachtruhe einzuschieben bevor es am nächsten Tag weiter nach Frankfurt gehen sollte. Beim Einladen des Equipments wurde allerdings deutlich, dass wir unmöglich mit eigenem Drumset reisen konnten, es wäre zu eng und gefährlich im Auto geworden. Zum Glück konnten wir uns mit Lutz, dem Haggard Schlagzeuger, einigen und durften von nun an sein Set mitbenutzen. Auch erklärten sich Haggard bereit, Teile unserer Backline in ihrem Anhänger mitzunehmen. Vielen Dank noch einmal dafür! ![]() |
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30.09.2008 Batschkapp / Frankfurt a.M. (Lars) Dieser Tag fing schon super an, nach viel zu wenigen Stunden Schlaf in einem ungeheizten (!) Haus (man wachte wegen der Kälte dauernd auf) kratzte es morgens ordentlich im Hals und die Nase lief somit schon am zweiten Tag der Tour. Aber nach einem ausgiebigen Frühstück besserte sich die Stimmung und als wir unseren Aushilfsschlagzeuger Till abholten sah die Welt schon anders aus. Wir hatten Till in den vorherigen Wochen in unser Material eingearbeitet und heute sollte die Premiere für ihn sein. Also mit geändertem Schlagzeugkram nach Frankfurt. Für uns das erste Konzert in der Stadt. Haggard verspäteten sich etwas, so dass der Soundcheck für uns recht stressig wurde angesichts der noch verbleibenden Zeit. Dann kurz noch in dem für eine Besetzung wie Haggard plus uns sehr engen Backstage Raum umgezogen und ab auf die Bühne. Der Abend verlief ähnlich wie in Essen, nach unserm Set bauten wir noch schnell unsere Verstärker usw. ab und gingen dann zum Merchandise Stand, um uns mit unseren Zuhörern auszutauschen. Nach einer späten, aber leckeren, warmen Mahlzeit (vorher war leider keine Zeit), machten wir uns gegen 1 Uhr auf den Weg zu unser Schlafstätte. Glücklicherweise wohnt Massimos Bruder Alain samt Freundin Cathleen im nahe gelegenen Wiesbaden und noch glücklichererweise konnten wir in ihrer Wohnung übernachten. Vielen Dank dafür! ![]() |
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01.10.2008 Musikzentrum / Hannover (Till) Am zweiten Tourtag (zumindest für mich, da ich ja nur aushilfsweise mitspiele) gings nach Hannover. Nach einer viel zu kurzen Nacht, aber einer spaßigen Fahrt mit den Musikern von The Flaw, trafen wir zeitig in Hannover ein. Nach einem kurzen Besuch in den Horus-Studios und einer Besichtigung der Künstlerwohnung, in der wir nach dem Gig schlafen sollten, gings zum Musikzentrum. Da heute alles nach Plan zu laufen schien, konnten wir einen ausgiebigen Soundcheck machen, sodass auch der Monitorsound heute ziemlich gut klang. Obwohl Haggard ja bekanntlich aus vielen Leuten besteht, hatten heute alle genug Platz im Backstageraum. Auch das Catering schmeckte super, einzig die Tatsache, dass der Raum nicht im gleichen Gebäude wie der Auftrittsraum lag, kam nicht so gut an. Naja.. Um halb Neun enterten wir die Bühne. Und wie sich schon beim Soundcheck zeigte, war der Monitorsound allererste Sahne, sodass das Spielen heute allen Beteiligten super viel Spaß gemacht hat. Das bekam wohl auch das Publikum mit, und so gab es positive Reaktionen.Nach der Show musste es dann schnell gehen, da Haggard auch pünktlich auf die Bühne wollten. Das bedeutete für uns also, einige Male durch die Kälte hetzen in den Backstageraum, um dort unsere Sachen zu lagern. Doch aufgrund der guten Show war die Laune auch danach immer noch bestens... In der Künstlerwohung ließ es sich auch super pennen, sodass wir am nächsten morgen einigermaßen ausgeruht den weiten Weg nach Karlsruhe antreten konnten. |
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02.10.2008 Substage / Karlsruhe (Lars) Nach einem sehr anstrengenden, langen Abend in Hannover und einer dafür sehr entspannten Nacht in einer der Künstlerwohnungen der Horus-Studios hatten wir das Glück uns morgens das Studio angucken zu können. die Führung durch die beeindruckenden Räumlichkeiten war genau der richtige Start in den Tag, denn heute sollte die Zick-Zack- Fahrt weitergehen. Essen- Frankfurt - Hannover- und nun Karlsruhe. Das bedeutet also die Strecke vom Vortag zurück und dann weiter. In Karlsruhe angekommen war die erste Schwierigkeit, das Substage zu finden. Ohne die Ansage, dass wir doch einfach mitten durch einen Park fahren sollten würden wir bestimmt heute noch suchen :-)
Das Substage war an diesem Abend gut gefüllt und das Publikum ging gut mit,sodass dieser Tag trotz technischer Probleme des Gitarristen (also mir) in guter Erinnerung geblieben ist. Irgendwie war alles wie verhext, sobald wir mit unserm Set loslegten. Zuerst war die Programmierung des Gitarrenverstärkers durcheinander und es kamen nur seltsame Klänge aus dem Speaker (und das lag ausnahmsweise mal nicht an meiner Spielweise). Dann fiel auch noch plötzlich die Funke aus... Aber egal, irgendwie hats ja doch geklappt :-)
Die folgende Nacht war nicht so erholsam,wir sind nach dem gig noch knapp 4 Std. nach Dortmund gefahren, weil es auf dem Weg zur nächsten Venue lag und somit eine günstige Übernachtungsmöglichkeit bot. Und natürlich tauschten wir für das Wochenende die drummer wieder aus. Janis schien uns schon vermisst zu haben, denn so gute Laune verbreitet er sonst nicht. Vielleicht lag es aber auch daran, dass wir alle nach dem Schlafmangel der letzten Tage ziemlich fertig waren. |
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03.+ 04.10.2008 Het Kasteel / NL - Alphen aan de Rijn + Biebob/B-Vosselaar (Lars) Wir kamen am frühen Nachmittag im Het Kasteel in Alphen aan de Rijn an, nachdem uns das Navi dankenswerter weise von der Autobahn runter und dann über diverse Parkplätze der nahe gelegenen Ortschaften wieder zurück auf dieselbe Autobahn lotste. "bitte wenden". super. Es kostete uns an dem Abend einiges an Überredungskünsten, damit wir überhaupt spielen konnten, da die Koordination zwischen Venue und Tourorganisation etwas durcheinander war und wir nicht einmal angekündigt waren. Für den Soundcheck blieben uns knapp 15 min, aber es klappte. Wir spielten zwar die ersten Paar songs komplett ohne Monitoring, aber dann waren die Techniker zur Stelle und das Konzert machte richtig Spaß.
Nach dem Gig ging es nach Rotterdam in ein kleines und nicht feines Hotel, in dem wir die wieder viel zu kurze Nacht verbrachten. Der Weg zum Biebob im belgischen Vosselaar war nicht weit, dort angekommen warteten wir allerdings vier (!) Stunden auf Haggard, die Probleme hatten mit dem Bus und deshalb fast zeitgleich mit den Besuchern ankamen. Für diesen Tag war im Biebob vor uns und Haggard ein Warm Up für das Metal Female Voices Festival angesetzt, so dass Einlass bereits um 16 Uhr war.
In Rekordzeit wurde also der Hänger ausgeladen und die Backline aufgebaut, so dass die Leute draussen nicht allzu lange warten mussten. Leider mussten wir aufgrund der mangelnden Zeit -wie auch schon bei den Gigs zuvor -unser Set kürzen und waren durch den chaotischen Umbau super gestresst als wir auf die Bühne gingen.
Macht aber nichts, Spaß gemacht hats trotzdem und wir haben an dem Abend nette Leute kennen gelernt, wie zB Kevin, der mir bei unserer ersten Begegnung sofort seine Freundin für 50€ anbot ;-)
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05.10.2008 Essigfabrik / Köln
Der letzte Tag des ersten Tourblocks war sehr entspnannt. Wir waren in der Nacht zuvor noch nach Dortmund zurück gefahren und hatten uns mal zumindest ansatzweise ausgeschlafen, so dass uns auch der Köln Marathon und die in diesem Zuge komplett gesperrte Innenstadt wenig anhaben konnte. Die Halle war der Hammer, riesige Bühne, großzügiger Backstage-Bereich und ein grandioses Catering sorgten für gute Laune. Wir mussten zwar wegen der vorangeschrittenen Zeit vor den hereinströmenden Leuten soundchecken, hatten aber dann noch ein wenig Zeit uns für die Bühne aufzuwärmen. Ja und das Konzert war dann nochmal eine Nummer geiler als alles vorher. Wir kamen von Applaus begleitet auf die Bühne und hatten ein Menge vor uns, von denen uns die meisten wahrscheinlich nicht kannten, uns aber sehr wohlgesonnen zu sein schienen und diesen Abend zu einem der Besten Konzerterlebnisse machten. Vielen Dank!
Bei ihrem letzten Song holten uns Haggard dann noch auf die Bühne, um mit ihnen und dem Publikum zu feiern. Einen Eindruck aus unserer Perspektive findet ihr in Videoform hier Der Abschluss des Tourblocks machte die Strapazen und Anstrengungen der letzten Tage vergessen und ließ uns mit einem Grinsen im Gesicht nach Hause fahren (was angesichts der Tatsache, dass 3/4 von uns morgens früh arbeiten mussten schon erstaunlich war). |
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Weitere Berichte und Live-Video(s) werden in Kürze folgen. Seid gespannt! Alexandra, Massimo, Lars, Janis & Till ![]() |
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Der Soundcheck zog sich insgesamt aufgrund technischer Probleme beim Monitoring sehr in die Länge, so dass die bereits zahlreich angereisten Leute unglücklicherweise lange vor der Tür warten mussten :( Die Zeche feierte an diesem Abend ihren Ausstand, da es vorläufig wohl der letzte Konzerttermin war. Sehr schade, ich habe dort viele gute Bands gesehen…


Das bekam wohl auch das Publikum mit, und so gab es positive Reaktionen.
Das Substage war an diesem Abend gut gefüllt und das Publikum ging gut mit,sodass dieser Tag trotz technischer Probleme des Gitarristen (also mir) in guter Erinnerung geblieben ist. Irgendwie war alles wie verhext, sobald wir mit unserm Set loslegten. Zuerst war die Programmierung des Gitarrenverstärkers durcheinander und es kamen nur seltsame Klänge aus dem Speaker (und das lag ausnahmsweise mal nicht an meiner Spielweise). Dann fiel auch noch plötzlich die Funke aus... Aber egal, irgendwie hats ja doch geklappt :-)
Nach dem Gig ging es nach Rotterdam in ein kleines und nicht feines Hotel, in dem wir die wieder viel zu kurze Nacht verbrachten. Der Weg zum Biebob im belgischen Vosselaar war nicht weit, dort angekommen warteten wir allerdings vier (!) Stunden auf Haggard, die Probleme hatten mit dem Bus und deshalb fast zeitgleich mit den Besuchern ankamen. Für diesen Tag war im Biebob vor uns und Haggard ein Warm Up für das Metal Female Voices Festival angesetzt, so dass Einlass bereits um 16 Uhr war.
In Rekordzeit wurde also der Hänger ausgeladen und die Backline aufgebaut, so dass die Leute draussen nicht allzu lange warten mussten. Leider mussten wir aufgrund der mangelnden Zeit -wie auch schon bei den Gigs zuvor -unser Set kürzen und waren durch den chaotischen Umbau super gestresst als wir auf die Bühne gingen.
Macht aber nichts, Spaß gemacht hats trotzdem und wir haben an dem Abend nette Leute kennen gelernt, wie zB Kevin, der mir bei unserer ersten Begegnung sofort seine Freundin für 50€ anbot ;-)
Der letzte Tag des ersten Tourblocks war sehr entspnannt. Wir waren in der Nacht zuvor noch nach Dortmund zurück gefahren und hatten uns mal zumindest ansatzweise ausgeschlafen, so dass uns auch der Köln Marathon und die in diesem Zuge komplett gesperrte Innenstadt wenig anhaben konnte. Die Halle war der Hammer, riesige Bühne, großzügiger Backstage-Bereich und ein grandioses Catering sorgten für gute Laune. Wir mussten zwar wegen der vorangeschrittenen Zeit vor den hereinströmenden Leuten soundchecken, hatten aber dann noch ein wenig Zeit uns für die Bühne aufzuwärmen. Ja und das Konzert war dann nochmal eine Nummer geiler als alles vorher. Wir kamen von Applaus begleitet auf die Bühne und hatten ein Menge vor uns, von denen uns die meisten wahrscheinlich nicht kannten, uns aber sehr wohlgesonnen zu sein schienen und diesen Abend zu einem der Besten Konzerterlebnisse machten. Vielen Dank!
